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WER IST ANTRAGSBERECHTIGT?

Wer ist antragsberechtigt?

Antragsberechtigt für die Förderung sind alle Post-Docs (abgeschlossene Promotion) aller Geisteswissenschaften, die Mitglied des FZHG sind und

  • befristet an der Goethe-Universität (GU) angestellt sind(Qualifikationsstellen),
  • Stipendien erhalten und diese an der GU wahrnehmen,
  • Privatdozenten der GU sind (noch ohne Ruf)
  • unbefristet Beschäftigte der GU sind, sofern Forschung oder Lehre zu ihren Aufgaben gehören und sie an einem Qualifikationsprojekarbeiten.

 

Bitte beachten Sie:

  • Eine institutionelle Zugehörigkeit zur GU ist aus rechtlichen Gründen notwendig.
  • Eine mündliche Abmachung mit dem Mentor/ der Mentorin oder eine frühere Zugehörigkeit zur GU sind nicht ausreichend.
  • Eine Übergangsförderung ist nicht möglich.
  • Es gilt das Prinzip der Individualförderung, d. h. die Mittel müssen personenbezogen verwendet werden und nicht institutionell.
  • Die Förderung durch das FZHG schließt eine zusätzliche oder ergänzende Förderung desselben Projekts durch weitere Geldgeber (an der GU oder extern) nicht prinzipiell aus. Für einzelne Fördermaßnahmen kann dies ggf. festgelegt werden. Bitte beachten Sie hierzu die Angaben im jeweiligen Merkblatt zur Fördermaßnahme.
  • Angaben über eine geplante, beantragte oder bereits erhaltene weitere Förderung durch andere Institutionen sind wahrheitsgemäß bei Antragstellung zu machen. Ggf. sind Finanzierungspläne über die geplante, beantragte oder bewilligte Gesamtfinanzierung dem jeweiligen Antrag beizufügen. Bitte beachten Sie hierzu die Angaben im jeweiligen Merkblatt zur Fördermaßnahme.

WIE KANN ICH MITGLIED DES FZHG WERDEN?

Wie kann ich Mitglied des FZHG werden?

Senden Sie eine Mail mit der Bitte um Aufnahme als Mitglied mit den nötigen Angaben (vollständiger Name, Fachbereich, Institut, ggf. Forschungs- oder Arbeitsschwerpunkte; ggf. Angaben zu Mentorin/Mentor an der GU) an das Sekretariat des FZHG.

WAS KANN GEFÖRDERT WERDEN?

Was kann gefördert werden?

Das PPD-Programm besteht aus zwei Modulen und insgesamt acht Fördermaßnahmen, die hier kurz vorgestellt werden. Ziel aller Maßnahmen ist es, Post-Docs bei der Erhöhung Ihrer Berufungschancen zu unterstützen. Daher wird jeder Antrag auch vor dem Hintergrund Ihres akademischen CV und mit Blick auf die erwarteten Reputationseffekte bewertet. Bitte beachten Sie, dass im Rahmen des PPD-Programms i. d. R. finanzielle Zuschüsse gewährt werden können, jedoch nicht die volle Kostenübernahme.

Mehr Informationen zu den einzelnen Maßnahmen, den Antragsbedingungen, Auswahlkriterien und den jeweils einzureichenden Dokumenten finden Sie im jeweiligen Merkblatt für die Fördermaßnahme.

Bitte lesen Sie die Merkblätter aufmerksam durch, bevor Sie eine Fördermaßnahme beantragen. Anträge, die unvollständig oder fehlerhaft bei uns eingehen, können nicht berücksichtigt werden.

Modul 1: „Publikationsförderung“

Hier finden Sie Fördermaßnahmen, die auf die Erstellung und Veröffentlichung von herausragenden wissenschaftlichen Arbeiten, Sammelbänden/Sonderbänden von Fachzeitschriften und Qualifikationsschriften zugeschnitten sind.

Dies sind:
1a) Fremdsprachen-Lektorate für wissenschaftliche Publikationen
1b) Übersetzungsförderung Qualifikationsschrift
1c) Druckkostenzuschuss Qualifikationsschrift
1d) Druckkostenzuschuss Sammelband
1e) Schreib- und Forschungsklausur im In- oder Ausland

Modul 2: „Vernetzung“

Hier finden Sie Fördermaßnahmen, die auf die selbstständige (internationale) Vernetzung von Post-Docs ausgerichtet sind oder die Antragsstellung für Fördergelder von einschlägigen Förderinstitutionen zur Bildung von wissenschaftlichen Netzwerken unterstützen.

Dies sind:
2a) Eigene Konferenzteilnahme (weltweit)
2b) Ausrichtung interdisziplinär angelegter Konferenzen/ Workshops an der GU
2c) „Knotenpunkt Frankfurt“

WIE BEANTRAGE ICH DIE FÖRDERUNG?

Wie beantrage ich die Förderung?

Folgen Sie bitte dieser Schritt-für-Schritt-Anleitung!

  • Lesen Sie bitte das Merkblatt für die Fördermaßnahem, die Sie beantragen möchten. Dort finden Sie alle Informationen, die Sie zur Antragstellung benötigen.
  • Füllen Sie das für die Fördermaßnahme vorgesehene Antragsformular aus. Benutzen Sie bitte immer das Formular, das für die von Ihnen gewünschte Fördermaßnahme gilt.
  • Scannen Sie alle erforderlichen Nachweise und Dokumente (Anlagen zu Ihrem Antrag).
  • Der gesamte Antrag muss in digitalisierter Form vorliegen!
    Fügen Sie Ihren tabellarischen Lebenslauf und alle erforderlichen Anlagen an das ausgefüllte Antragsformular und erstellen Sie eine pdf-Datei. (Hierfür gibt es u. a. kostenlose Softwarelösungen, wie z. B. PDF24Creator)
  • Bitte benennen Sie diese Datei nach folgendem Muster, um eine korrekte Zuordnung gewährleisten zu können: Nachname_Vorname_Nummer der Fördermaßnahme_Antrag_Datum der Antragsstellung (Beispiel: Mustermann_Felix_2a_Antrag_251017)
    Bei anderweitiger Benennung kann Ihr Antrag leider nicht berücksichtigt werden.
  • Senden Sie die Datei per E-mail mit dem Betreff "PPD-Antrag" an das FZHG
    Adressat ist der Forschungsdirektor des Zentrums.

Bitte beachten Sie:

Es können ausschließlich Anträge berücksichtigt werden, die vollständig ausgefüllt inklusive aller geforderten Anlagen als eine PDF in der vorgegebenen Benennung an die genannte Mail-Adresse bei uns eingehen. Einsendungen in Papierform können nicht berücksichtigt werden.

WELCHE UNTERLAGEN MUSS ICH EINREICHEN?

Welche Unterlagen muss ich einreichen?

Neben dem ausgefüllten Antragsformular ist dies ein tabellarischer Lebenslauf und ggf. weitere Anlagen, die sich je nach Fördermaßnahme unterscheiden.

Bitte beachten Sie daher unbedingt das jeweilige Merkblatt zur Fördermaßnahme!

WELCHE AUSWAHLKRITERIEN GIBT ES?

Welche Auswahlkriterien gibt es?

Die Entscheidung über eine Förderung im ProPostDoc-Programm wird anhand formaler und inhaltlicher Kriterien getroffen. Die inhaltlichen Kriterien sind für die einzelnen Fördermaßnahmen jeweils im entsprechenden Merkblatt nachzulesen. Ein übergeordnetes Kriterium für alle Fördermaßnahmen stellt die (erwartete) Erhöhung der Berufbarkeit der Antragstellerin / des Antragstellers dar. Daher wird jeder Antrag auch vor dem Hintergrund Ihres akademischen CV und mit Blick auf die zu erwartenden Reputationseffekte bewertet.

Die allgemein für jede Förderung geltenden formalen Kriterien sind:

  • Der/die Antragstellende muss antragsberechtigt sein (Siehe "Wer ist antragsberechtigt")
  • Die gemachten Angaben und alle erforderlichen Unterlagen müssen wahrheitsgemäß und vollständig vorliegen
  • Antragsformular und alle geforderten Anlagen liegen in einer pdf-Datei vor, die entsprechend den Vorgaben benannt ist (Siehe "Wie beantrage ich die Förderung?")
  • Die Einreichung muss auf elektronischem Weg und ausschließlich an die genannte E-mail-Adresse erfolgen (Siehe "Wie beantrage ich die Förderung?")

Bitte beachten Sie, dass für einzelne Fördermaßnahmen zusätzliche formale Kriterien gelten können. Diese entnehmen Sie bitte dem jeweiligen Merkblatt.

GIBT ES ANTRAGSFRISTEN?

Gibt es Antragsfristen?

Eine Antragstellung ist jederzeit möglich.

Weitere Hinweise unter "Wann wird über meinen Antrag entschieden?"

WER ENTSCHEIDET ÜBER DIE VERGABE DER FÖRDERMITTEL?

Wer entscheidet über die Vergabe der Fördermittel?

Die Entscheidung über die Vergabe der Fördermittel trifft eine Auswahlkommission. Sie setzt sich zusammen aus

  • 5 Professor(inn)en
  • 2 Mitarbeiter des akademischen Mittelbaus sowie
  • dem Forschungsdirektor des FZHG (qua Amt)

Die Sitzungen der Auswahlkommission sind nicht öffentlich. Die Auswahlkommission entscheidet über alle Förderanträge selbständig und behält sich vor, die konkrete Höhe der gewährten Fördermittel festzulegen.

Die Auswahlkommission holt bei Bedarf unabhängige, ggf. vergleichende Gutachten ein. Als Gutachter kommen alle Professor(inn)en der geisteswissenschaftlichen Fachbereiche der GU in Frage, die nicht Vorgesetze oder Mentor/in des/der Antragstellenden ist, sowie fachlich geeignete Professor(inn)en anderer Hochschulen und Forschungseinrichtungen.

WER BERUFT DIE AUSWAHLKOMMISSION?

Wer beruft die Auswahlkommission?

Das Leitungsgremium des FZHG beruft die Auswahlkommission. Die Berufung der Professor(inn)en erfolgt für zwei Jahre, die des akademischen Mittelbaus auf jeweils ein Jahr. Eine Verlängerung der Amtszeit ist möglich. Eine gleichzeitige Zugehörigkeit zu Leitungsgremium und Auswahlkommission ist möglich aber keine Voraussetzung. Bei der Berufung der Kommissionsmitglieder wird darauf geachtet, dass möglichst alle Disziplinen der Geisteswissenschaften an der GU vertreten sind und mindestens zwei Mitglieder der der Auswahlkommission nicht dem Leitungsgremium des FZHG angehören. Bei Bedarf werden externe Gutachten eingeholt.

WANN WIRD ÜBER MEINEN ANTRAG ENTSCHIEDEN?

Wann wird über meinen Antrag entschieden?

Über Ihren Antrag wird jeweils in der nächstmöglichen Kommissionssitzung entschieden.

Bitte beachten Sie:  Alle Anträge für eine Kommissionssitzung müssen vier Wochen vor dem Sitzungstermin vollständig und formal richtig vorliegen.
Nach diesem Zeitpunkt einngegangene Anträge können erst in der darauffolgenden Sitzung berücksichtigt werden.

Die Auswahlkommission tritt drei Mal jährlich zusammen (i. d. R. im Februar, Juni und Oktober eines Jahres). Die aktuellen Termine finden Sie hier.

WANN ERFAHRE ICH, OB MEIN ANTRAG BEWILLIGT WURDE?

Wann erfahre ich, ob mein Antrag bewilligt wurde?

Der Forschungsdirektor des FZHG versendet die Bewilligungs- und Ablehnungsbescheide nach den Kommissionssitzungen per E-Mail. Bitte haben Sie Verständnis dafür, dass dies einige Tage dauern kann. Von zwischenzeitlichen Rückfragen bitten wir abzusehen.

MEIN ANTRAG WURDE ABGELEHNT

Mein Antrag wurde abgelehnt

In Ausnahmefällen ist es möglich, einen bereits abgelehnten Antrag erneut einzureichen. Ob Sie Ihren Antrag noch einmal - mit entsprechenden Ergänzungen bzw. Änderungen - einreichen können, wird Ihnen im Absageschreiben mitgeteilt.

Ansonsten erfolgt die Mitteilung über Ablehnung prinzipiell ohne Angabe von Gründen.

MEIN ANTRAG WURDE BEWILLIGT

Mein Antrag wurde bewilligt

Wie bekomme ich das Geld?

1) Für die Fördermaßnahmen 1a-d, 2a und 2b erfolgt die Begleichung der Rechnungen direkt über die Geschäftsstelle des FZHG. Hierzu reichen Sie die Originalbelege mit einer Kopie des Bewilligungsschreibens beim Sekretariat des FZHG (Monika Beck) ein. Bei gewährten Zuschüssen sind u. U. gesonderte Rechnungen in Höhe der beschlossenen Teilfinanzierung anzufordern.

Für die Fördermaßnahme 2a ("Eigene Konferenzteilnahme") können die Mittel vorab als Abschlagszahlung auf Ihr Konto überwiesen werden. Die Abrechnung erfolgt im Nachhinein mit den Originalbelegen.

2) Bei pauschal gewährten Fördersummen (Fördermaßnahme 1e und 2c) werden die bewilligten Mittel auf Ihr Konto überwiesen.

Bitte Abrechnungsmodalitäten beachten!!

 

ABRECHNUNG

Abrechnung

Bei allen Fördermaßnahmen ist eine detaillierte Aufstellung aller Ausgaben notwendig.

Für Rechnungen, die direkt über die Geschäftsstelle des FZHG beglichen werden, ist keine zusätzliche Abrechnung nötig.

Für Mittel, welche Sie als Abschlagszahlung oder Pauschalsummen erhalten haben (Fördermaßnahmen 1e, 2a, 2c) muss nach Ende der Förderung (Ablauf der Schreib- oder Forschungsklausur [1e], Rückkehr von der Konferenz [2a] oder die erfolgte Antragstellung [2c]) ein detaillierter Nachweis über die Mittelverwendung erfolgen.