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Mittwochskonferenz

„Hört auf zu malen!“ Arme Materialien und gebrauchte Dinge statt Warenästhetik

Monika Wagner

Auf Jörg Immendorfs (gemalte) Parole „Hört auf zu malen“ konnten sich unterschiedliche künstlerische Richtungen der Zeit um 1968 beziehen. Der „Ausstieg aus dem Bild“ charakterisiert die seinerzeit neu entstehende Kunstrichtungen wie etwa die mit physischen Materialien und Dingen argumentierende Arte Povera, die Earth Art oder das Happening, aber auch weite Bereiche der Konzeptkunst mit ihrem Interesse an einer „Dematerialisierung“. Zur Debatte steht, welche politischen Versprechen mit dem Einzug alltäglicher Materialien, gebrauchter Dinge und dem Körper in die Kunst im Einzelnen verbunden waren, und inwieweit sich die neuen Kunstformen gegen die Warenästhetik richteten, mit der sich vor allem die Us-amerikanische Pop Art auseinandersetzte.

Monika Wagner ist emeritierte Professorin für Kunstgeschichte, speziell des 20. Jahrhunderts. Sie lehrte an der Universität Hamburg.

Veranstaltungsort: IG 411
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